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Neuigkeiten

Jun 4, 2013

Gauweg/Klein Herl


Die Veranstaltung in der Aula wurde eröffnet und geleitet von Bezirks-Bürgermeister Norbert Fuchs.

Herr Honecker vom Stadtplanungsamt erläuterte den Ablauf des gesamten Plan-, Genehmigungs- und Durchführungsverfahrens (sehr komplex - für Laien nicht immer zu verstehen).

Herr Siepmann vom Investor, Deutsche Reihenhaus, gab einen Überblick zum Bauvorhaben. Es sollen 44 Häuser (20 à 81qm und 24 à 141qm) gebaut werden, mit Tiefgarage für 38 Fahrzeuge und 6 oberirdischen Parkplätzen. Ferner eine 4-zügige Kindertagesstätte mit 6 Stellplätzen.

An der Straßenbahnhaltestelle gibt es eine kleine Grünanlage, die nach Vorstellung der Stadtplanung ein Teil des rechtsrheinischen Grüngürtels darstellen soll.

Danach stellten viele Anwesende Fragen, gaben Anregungen und äußerten ihre Bedenken,
u.a.:

  • Baustellenbetrieb

Wie ist Belastung durch den LKW-Verkehr? zumal  die Wichheimer Str. nur bis 7,5to zugelassen ist

 

  • Erschließungskosten

(Ver- und Entsorgungsleitungen,Grünanlagen)

Lt. Aussage von Frau Müßigmann/Stadtplanungsamt, werden bisherige Anlieger hiervon nicht betroffen sein. Sämtliche Kosten trägt der Bauträger

  • Verkehrsaufkommen

Lt. Stadtplanung liegen Verkehrs- und Emissionsgutachten vor.

Wohnstraßen können bis 3000 Fahrzeuge pro Tag aufnehmen, aktuell sind auf der Wichheimer Str bis 1500 Bewegungen tägl.

Eine derartige Steigerung von Verkehr und Lärmaufkommen wäre nicht zumutbar, zumal keine
Lösungsansätze vermittelt wurden.

  • Parksituation

Es werde nach Landesbauordnung gehandelt!!

Zwar bestätigte jeder Anwesende (auch die offiziellen Vertreter der Verwaltung), dass die geplante Parkraumsituation nicht ausreichend sein werde, aber der LBO NRW Rechnung getragen wurde!!  Die herbeigeplanten Probleme sind die Probleme der Anwohner.
Die Parksituation auf der Wichheimer Str. wird dann wohl durch das Ordnungsamt geregelt.

  • Bebauung allgemein

Wie fügt sich die geplante Baumaßnahme in das Gesamtbild der Bestandsbebauung ein?

Die geplante Ausnutzung der einzelnen Grundstücksflächen ist qualitativ nicht mit der              Bestandsbebauung in Einklang gebracht worden. Die Grundstücksflächen sind zu klein und        die Ausnutzung im Vergleich zur Umgebungsbebauung zu groß. Ein wirklicher Vergleich der     GRZ und GFZ Flächen (Verhältnismäßigkeit Grundstück/Bebauung) wird von uns gefordert !!

Der geplante "Grünflächenzug" ist in Realität viel zu klein und nicht mit dem Masterplan "Innerer Grüngürtel" zu vereinbaren.

  • Kindertagesstätte

Die Notwendigkeit einer KITA an dieser Stelle wird in Frage gestellt, nicht die Grundsätzlichkeit. Die Anwohner fürchten KITA-Tourismus, da trotz der familienfreundlichen 141qm-Häuser, die
allermeisten Kinder wohl mit dem Pkw gebracht und geholt werden. (durchschnittliches Verbleiben der Eltern mind. 10 Minuten – wo sollen in dieser Zeit die Autos stehen??



Frau Müßigmann und Herr Honecker wollen alle Einwendungen und Vorschläge aufnehmen, überdenken und versuchen in ihre Planungen und Überlegungen einbeziehen.

Evtl. wird der Plan der BezirksVertretung in der BV-Sitzung am 08.07.13 zum Beschluss vorgelegt. Dann
liegt auch eine Niederschrift des Protokolls vor, die bei Bezirks-Bürgermeister Fuchs eingesehen/angefordert
werden kann (ggf. auch im Internet/Stadt Köln abgerufen werden kann).


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