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Neuigkeiten

Jul 9, 2012

Amt für Straßen und Verkehrstechnik 01.Juni 2012


Mit großen Erwartungen waren wir im Stadthaus in Köln-Deutz am 01. Juni 2012 zum angekündigten Termin erschienen. Jedoch wurde uns sehr schnell klar, dass in der Zeit vom letzten Gespräch im November bis Juni nicht viel Neues auf den Tisch kam. Die auf der Einladung angekündigten wichtigen Personen, Herr Fritz, Amtsleiter Bauaufsicht,  und Herr Tuch, Stadtplanung,  waren nicht anwesdend. Die Vertretung, Herr Tegtmeier, konnte wegen Nichtwissen in der Sache oder schwebendem Verfahren keine Stellung nehmen.

Neu war lediglich, dass eine Verkehrszählung durch das Amt für Straßen- und Verkehrstechnik durchgeführt wurde, mit dem Ergebnis, dass Morgens 39 Fahrzeuge in die Arnsberger Straße einfuhren. Unsere Zählung ergab übrigens auch 39 einfahrende Fahrzeuge. Die einmalige Zählung im Verkehrsgutachten aus  Mai 2010 ergab 17 Fahrzeuge.

Weiterhin wurden die bekannten Maßnahmen zur Bewältigung der morgendlichen Verkehrsströme wieder aufgeführt. Hier sei insbesonders zu nennen:

Morgens  bis Schulbeginn

  • Einrichtung temporärer Parkbuchten (Halteverbotszone) für den Bringverkehr  gegenüber Opel Bauer und vor der Gaststätte Buchheimer Kreuz
  • und /oder eine zusätzliche Wendeschleife auf dem Schulhof des Dialog-Gymnasiums

Beide Maßnahmen fanden nicht unsere Zustimmung. Das wird keine Verbesserung bringen.

Des weiteren wurde immer wieder auf das vorhandene Verkehrsgutachten aus 2010 hingewiesen. Das haben wir auch nicht akzeptieren können, da in dem Verkehrsgutachten keine der Realität entsprechende Fakten (Besucher- und Bringverkehr) aufgeführt sind.

Im übrigen scheint das Verkehrsgutachten ein Universalgutachten für alle Fälle zu sein:

  • ob 17 Schüler morgens gebracht werden oder 39 Schüler
  • ob 300 Besucher im Theater mit 68 Parkplätze benötigen oder jetzt 790 Besucher 60 Parkplätze

Dieses Gutachten passt immer.

Da von Bauaufsicht und Stadtplanung keine Aussagen zu den zukünftigen Besuchern, bzw. Schülerzahlen gemacht wurden und  der "Städtbauliche Vertrag" uns auch nicht weiter bringt, wurde das Gespräch zu diesem Thema ohne Ergebnis beendet.

Weiter haben wir die Frage nach dem Ausbau des Elisabeth-Schäfer-Weges konkretisiert und haben als Antwort bekommen: "Im Bebauungsplan ist festgelegt, dass der Weg von der Arnsberger Straße bis Frankfurter Straße, entlang der Baustelle, als Fuß- und Radweg erhalten bleibt. Für den Weg von der Arnsberger Straße bis Herler Straße bestehen zur Zeit  keinerlei Planungsaktivitäten" und man kann sich nicht vorstellen, hier etwas zu ändern. Dann der altbekannte Spruch:" Was die Zukunft bringt kann mann heute nicht sagen"

Die Vereinbarung, ein Gesprächsprotokoll zu erstellen, sowie Einsicht in den  unterschriftsreifen Ausbauvertrag zu erhalten, ist bis heute auch noch nicht erfüllt worden.   Heute ist der 09.07.2012. Das Gespräch hat am 01.06.2012 stattgefunden.


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